Am vergangenen Sonntag endete der sogenannte “Synodale Weg” mit einer letzten, sechsten Vollversammlung in Stuttgart. Dort trafen sich katholische Bischöfe und Laien sowie Experten, um Bilanz zu ziehen. Was hat das sechsjährige Reformprojekt gebracht? Die Liste der Reformwünsche war lang: Mehr Mitbestimmung von Laien, mehr Transparenz, eine erneuerte Sexualmoral, Segnungen von Homosexuellen und ein Arbeitsrecht ohne Diskriminierung. Außerdem Zugang für Frauen zu den Weiheämtern. Claudia Lücking-Michel war als damalige Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken von Anfang an eine treibende Kraft beim Synodalen Weg. Welche Bilanz zieht sie? Welche Aussichten gibt es für spürbare Reformen in der Katholischen Kirche. Darüber haben die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit Claudia Lücking-Michel gesprochen.