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- Drei Chefs der größten KI-Unternehmen der Welt fordern, bei der
Entwicklung künstlicher Intelligenz auf die Bremse zu treten, die
Warnungen vor den Risiken werden immer lauter: »Die Menschen, die KI
entwickeln, sind ernsthaft der Überzeugung, dass sie uns alle bis zum
Ende des Jahrzehnts töten können«, schrieb Jacob Coxon, ein ehemaliger
Mitarbeiter von Anthropic, bei X. Und das sei kein Marketing-Gag. Keine
andere menschliche Tätigkeit berge eine vergleichbare Gefahr.
Wie groß ist die Gefahr wirklich, dass KI die Menschheit auslöscht? Ist
es überhaupt ein realistisches Szenario, dass Konzerne, deren
Geschäftsmodelle auf künstlicher Intelligenz beruhen, die Entwicklung
der Zukunftstechnologie verlangsamen könnten? Und was hat all das mit
China zu tun? Darüber sprechen wir in dieser Woche in »Das Politikteil«,
dem politischen Podcast der ZEIT.
Zu Gast ist Nicolas Killian, KI-Korrespondent der ZEIT im Silicon
Valley. Killian verfolgt die KI-Szene aus nächster Nähe und berichtet
darüber, wie sich in San Francisco und im Silicon Valley immer mehr
Menschen zu Doomern entwickeln, die sich auf das Schlimmste vorbereiten.
Die gegenwärtige Debatte empfindet er in Teilen als Panikmache: »Niemand
kann eine Prozentzahl angeben, dass die Welt untergeht.« Eine
Regulierung hält er dennoch für entscheidend: »Die Firmen müssen zur
Verantwortung gezogen werden, für das, was ihre KI-Agenten tun.«
Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die
Zusammenhänge. In der Regel immer freitags mit zwei Moderatoren, einem
Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina
Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu
hören. Diese Woche sind Heinrich Wefing und Ileana Grabitz hinter den
Mikrofonen.
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auf über 30 oder sogar 40 Prozent käme, wie am Wochenende in
Sachsen-Anhalt? Dieses Szenario hat der Politikjournalist und
langjährige AfD-Beobachter Justus Bender in seinem neuen Buch
durchgespielt. Es heißt Deutschland 2033. Ein Szenario.
Darüber sprechen wir in Das Politikteil, dem politischen Podcast der
ZEIT: Wie würde sich die Union verhalten? Ließe sich die AfD in einer
Koalition einbinden und mäßigen? Und wie viel Macht hat auch eine
Minderheitsregierung, das Land umzugestalten?
Justus Bender ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er sagt: »Die AfD lässt sich
nicht so leicht entzaubern.«
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lange wie kein Regierungschef vor ihr seit Gründung der Republik. Wie
hat sie das geschafft? Waren die Ängste vor einer regierenden
Postfaschistin berechtigt oder übertrieben? Welche Versprechen hat sie
eingelöst, welche gebrochen? Und wie hat sie die Politik in Italien und
darüber hinaus verändert?
Darüber sprechen wir in Das Politikteil mit Ulrich Ladurner,
Korrespondent der ZEIT in Rom und lange Jahre Europa-Korrespondent der
ZEIT in Brüssel. Ladurner sagt: Meloni hat als Erste gezeigt, dass man
von rechts außen kommen und erfolgreich regieren kann.
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Tag, an dem die Regierung medial nicht abgestraft wird: Der lange Urlaub
des Kanzlers, die Reformen, die Stimmung in der Koalition – vieles wird
kritisiert, in hoher Taktzahl, immer lauter, wie es scheint, und das von
allen Seiten.
In der neuen Folge von »Das Politikteil“ sprechen wir mit dem
Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über die Rolle der Medien in der
von multiplen Krisen gezeichneten Welt. Welche Verantwortung haben wir,
die Medien, für die Stimmung im Land, für die Entfremdung vieler
Menschen von den etablierten Parteien? Und was könnten die Medien tun,
um der kontinuierlichen Empörung entgegen zu wirken? Pörksen spricht von
einer Phase »greller Überbelichtung«, in die die Gesellschaft
eingetreten sei. »Früher Glühbirne, heute Neonlicht«, sagt der
Medienwissenschaftler. »Wir sehen zu viel, zu schnell, in dieser
Totalausleuchtung kann niemand genügen.« Der seriöse Journalismus wird
transparent und dialogisch sein oder er wird nicht sein, prophezeit er.
»Eigene Nachdenklichkeit und Berührbarkeit zu zeigen, scheint mir das
Gebot der Stunde.«
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vor der so wichtigen Wahl in Sachsen-Anhalt hat sich ihr Dauertief zur
Existenzkrise ausgeweitet. An der Basis wachsen Frust und Wut. Schon ist
die Rede von einem Sonderparteitag, an dem die Parteivorsitzenden Lars
Klingbeil und Bärbel Bas gestürzt werden sollen. Doch die Probleme der
SPD gehen weit über das Personal an der Spitze hinaus.
In der neuen Ausgabe von »Das Politikteil« spricht Peter Dausend mit der
Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach und dem ZEIT-Korrespondenten
Robert Pausch über die Lage der deutschen Sozialdemokratie. Reuschenbach
beschreibt, wie sich die SPD über ihre vielen Regierungsjahre hinweg
immer stärker im kleinteiligen Policy-Management verlor und dabei
mehrfach Chancen verpasste, ihre Situation zu verbessern. Pausch beklagt
den fehlenden Mut der Genossen, den Wählern mit einem klaren
sozialdemokratischen Blick auf die Welt entgegenzutreten. Und er wundert
sich darüber, wie die SPD glauben konnte, sich mit einem Reformpaket
profilieren zu können, das für ihre Anhänger finanzielle Verluste
bedeutet.
Doch die beiden sind sich einig, dass es für Nachrufe auf die SPD viel
zu früh sei. Die sozialdemokratischen Themen lägen – man bräuchte nur
auf die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Arbeitswelt zu
schauen – geradezu auf der Straße. Die SPD müsse nur den Mut haben, sie
gegen Widerstände durchzufechten.
Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach forscht und lehrt primär
zu Parteien und Wahlen. Sie war bis Dezember letzten Jahres am
Otto-Suhr-Institut an der FU Berlin tätig, dann ist sie in den
Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg gewechselt.
Seit März dieses Jahres ist sie zudem Fellow der Denkfabrik Progressives
Zentrum.
Robert Pausch arbeitet seit knapp zehn Jahren für DIE ZEIT, die SPD
gehört zu seinen Themenschwerpunkten. Für seine Enthüllungen über das
von der FDP bewusst herbeigeführte Ende der Ampelkoalition wurde er vom
»medium magazin« als Politikjournalist des Jahres 2025 ausgezeichnet.
Pausch hat bei Franz Walter, einem ausgewiesenen SPD-Spezialisten, in
Göttingen Politikwissenschaften studiert.
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Acerca de Das Politikteil
Kann die Zeitenwende gelingen? Wie weit geht der Aufstieg der Populisten? Und welche Macht gewinnt KI über unser Leben?
Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch.
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