106 episodios
- Small Talk hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Mehr als die Hälfte
der Deutschen mag diese Form des zwanglosen Plauderns eher nicht.
Besonders die jüngere Generation tut sich mit Small Talk schwer. Dabei
starten die meisten wunderbaren Freundschaften nicht gleich mit einem
tiefgründigen Gespräch – manchmal tut’s auch das gemeinsame Meckern über
eine verspätete Bahn.
Lisa Hegemann, Small-Talk-Muffel, und Rose Tremlett, qua britischer
Geburt Small-Talk-Profi, wollen in der aktuellen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcast »Geht da noch was?« wissen, wie Small Talk
gelingt: wie man sich nicht blamiert, wie man das Gespräch am Laufen
hält und wie man unangenehme Situationen löst.
Dafür haben sie mit zwei Expertinnen aus der Redaktion gesprochen. Anaïs
Kaluza ist Redakteurin im Ressort Gesundheit der ZEIT und fasst im
Podcast die Studienlage zusammen. Spoiler: Small Talk macht uns meist
mehr Spaß, als wir zunächst vermuten würden. Und Hannah Scherkamp aus
dem Ressort Arbeit der ZEIT, die unseren Schwesterpodcast »Frisch an die
Arbeit« hostet, ist eine der begnadetsten Smalltalkerinnen unserer
Redaktion. Sie erklärt ihre Lieblingsicebreaker in Gesprächen – und
warum zum Small Talk auch Komplimente gehören.
Du hast eine Idee für ein Thema, das wir dringend optimieren sollten?
Dann schreib uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie
Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Warum Small Talk besser ist als sein Ruf, hat Anaïs Kaluza in diesem
Text für die ZEIT aufgeschrieben: »Der Reiz banaler Gespräche«.
- Die im ZEIT-Text erwähnte Studie ist hier in Gänze nachlesbar:
»Conversations About Boring Topics Are More Interesting Than We
Think« (»Journal of Personality and Social Psychology«: Trinh et
al., 2026).
- Der leider nicht mehr aktive US-Podcast Reply All hat einst eine
Folge über einen Mann gemacht, der ganz viele Google-Bewertungen
geschrieben hat. Eine Erkenntnis aus der Folge: Viele Menschen
warten nur darauf, ihre Geschichte zu erzählen: »Thank You for
Noticing«.
- Rose hat in ihrer Ratgeberkolumne weitere Tipps, wie man gut
smalltalkt: »Besser babbeln«.
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testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Wir alle kennen die automatisierte Durchsage: »Bitte haben Sie einen
Moment Geduld.« Ein Satz, der ein Gefühl der Ohnmacht auslöst. Denn
diese Phrase bedeutet oft, dass man mit seiner Beschwerde oder seinem
Verbraucherproblem nicht weiterkommt.
Oft sind es die Kontaktformulare, die unpraktisch sind und ein direktes
Gespräch unmöglich machen. Manchmal sind es die
Callcenter-Mitarbeiterinnen, die euch mit ihrer Unfreundlichkeit
abschrecken wollen. Und immer öfter kämpft man mit verwirrten,
halluzinierenden KI-Bots. Es muss doch einfacher und besser gehen.
Unsere Expertin für diese Folge, Sabine Hübner, ist fest davon
überzeugt. Sie ist erfahrene Customer-Experience-Expertin, Autorin sowie
Speakerin und leitet eine Customer-Experience-Beratungsfirma. In dieser
Folge des ZEIT-Podcasts »Geht da noch was?« teilt Sabine Hübner ihre
pragmatischen Tipps mit den Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose
Tremlett – zum Beispiel, wann eine schriftliche Anfrage zielführender
ist und was man letztlich tun kann, wenn man doch keine Rückerstattung
bekommen soll. Außerdem hat unsere Expertin ein paar Ratschläge für die
Firmen, die die Schwierigkeiten verursachen.
Weiterführende Lektüre:
Das Kundenservice-Buch von Sabine Hübner: »Serviceglück: Mit magischen
Momenten mitten ins Kundenherz«
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vom Sommerurlaub 2009? Oder hab ich sie doch auf dem alten Laptop
gespeichert? Wie habe ich nur diese eine Rechnung für die
Steuererklärung benannt? Und hatte ich nicht irgendwo noch einen
Kassenzettel herumfliegen, den ich einreichen wollte?
Wenn euch solche Fragen regelmäßig plagen, seid ihr nicht allein. Viele
Menschen wissen nicht so genau, welche Datenschätze (und welcher
Datenmüll) auf ihren Festplatten, alten Laptops, Handys und sonstigen
Geräten schlummern. Der ZEIT-Optimierungspodcast »Geht da noch was?«
widmet seine neue Folge der Frage, wie ihr Ordnung in das digitale Chaos
bringt. Die Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett, beide selbst
ernannte Datenmessies, haben Ratschläge für besser sortierte digitale
Daten gesammelt.
Als Experten in der Folge sind zwei Kollegen aus der ZEIT-Redaktion zu
Gast. Thomas Strothjohann, stellvertretender Leiter der
Entwicklungsredaktion, ist passionierter Fotograf und erklärt, wie ihr
eure unendlichen Massen an Fotos an einem Ort sortieren könnt (und dann
wirklich immer wiederfindet!). Hannes Leitlein, Mitglied der
Redaktionsleitung und passionierter Schredderer, erzählt, wie man das
Gleiche mit Dokumenten schafft. Und die beiden räumen mit einem Mythos
auf: dass ihr erst einmal alle unnützen Daten löschen müsst, bevor ihr
die wirklich wichtigen Schätze wiederfinden könnt.
Diese Folge ist dank eines Hörers entstanden, der uns dieses Thema
vorgeschlagen hat. Ihr habt selbst eine Idee, was wir dringend
optimieren sollten? Dann schreibt uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie
Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Digitale Daten zu sammeln, kann ein echtes Problem sein.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dafür einen
Fragebogen entwickelt. Der fragt ab, wie stark man Aussagen wie
»Bestimmte Daten zu löschen würde sich anfühlen, als würde ich eine
geliebte Person löschen« zustimmt.
- Weitere Tipps zum digitalen Ausmisten finden sich von einer
Beraterin auf der Website der Aufräumexpertin Marie Kondo.
- Wer seine Dokumente lieber in Ordnern sortiert, für den hat die
Verbraucherzentrale ein paar Ratschläge parat.
- Die ZEIT hat schon 2019 über das Phänomen des »Digital Hoardings«
geschrieben: Ist das krank?
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heute die 100. Folge von Geht da noch was?, dem freundlichen
Optimierungspodcast der ZEIT. Das möchten wir mit euch feiern!
Selbstverständlich kann es in dieser Folge um kein anderes Thema gehen
als die Frage: Wie können wir unsere Feste optimieren? Für diese ganz
besondere Folge von Geht da noch was? haben wir auch ganz besondere
Expertinnen und Experten um Tipps gefragt: die Feierbiester in der
ZEIT-Redaktion.
In dieser Folge decken wir alle Aspekte der Partyplanung ab: Wie lädt
man richtig ein? Welche Getränke (mit und ohne Alkohol) kann man
zusätzlich zum Bier bereitstellen? Welche Snacks gehen immer? Worauf
muss man bei der Musik achten? Wie richtet man seine Wohnung ein?
Braucht man ein Motto? Und wenn ja: Welches funktioniert wirklich? Die
Partyexperten der ZEIT haben Optimierungsratschläge, die euch von der
ersten Einladung bis hin zur Aufbruchsstimmung begleiten.
Wie alle guten Gastgeberinnen sagen wir ein großes Dankeschön an alle,
die diesen Podcast so einzigartig machen. An die Expertinnen und
Experten, die in dieser Folge ihre Ratschläge mit uns geteilt haben. An
alle Expertinnen und Experten, die uns 100 Folgen lang mit ihren
Weisheiten und Erkenntnissen aufgeklärt haben. An unser Podcastteam und
unser Produktionsteam bei den Pool Artists, die dieses Projekt von Tag
eins an begleiten. Und an euch, liebe Hörer und Hörerinnen, ohne die
dieser Podcast nicht existieren würde!
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
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Nachricht der besten Freundin, ob das Abendessen noch steht. Als du die
gerade beantwortet hast, fällt dir ein, dass du noch diese eine E-Mail
abschicken wolltest. Für die wolltest du eigentlich nur kurz was
nachgucken, aber irgendwie landest du auf TikTok. Und 23 Minuten später
fragst du dich: Was wollte ich jetzt gerade noch mal machen?
Es ist ein kollektives Gefühl, dass unsere Aufmerksamkeit heute überall
gleichzeitig ist und man sich auf nichts mehr fokussieren kann. In einer
neuen Folge des ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?« widerlegen
die Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett diesen Mythos. Denn
tatsächlich gibt es sogar wissenschaftliche Hinweise darauf, dass die
Aufmerksamkeitsspanne von Erwachsenen steigt! Nur warum haben wir dann
trotzdem alle das Gefühl, uns auf nichts mehr konzentrieren zu können?
Und vor allem: Wie ändern wir das?
Diesen Fragen gehen Lisa und Rose gemeinsam mit der
Neurowissenschaftlerin und Psychologin Louisa Kulke nach. Sie ist
Professorin für Entwicklungspsychologie mit pädagogischer Psychologie an
der Universität Bremen und forscht zu Aufmerksamkeit. Im Podcast erklärt
sie, warum wir uns heute oft überfordert fühlen und was das kleine
rechteckige Gerät in unseren Taschen damit zu tun hat. Louisa Kulke
räumt mit der Idee auf, dass wir multitasken können. Und sie gibt
pragmatische Ratschläge, wie wir unsere Aufmerksamkeitsspanne wieder
erhöhen.
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Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
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Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass
wir uns heute besser konzentrieren können als früher: Is there a
Flynn effect for attention? Cross-temporal meta-analytical evidence
for better test performance (1990–2021) (»Personality and Individual
Differences«: Andrzejewski et al., 2024).
- In der Wissenschaft gibt es eine Diskussion über den Begriff
Aufmerksamkeit, wie dieses Paper thematisiert: No one knows what
attention is (»Attention, Perception & Psychophysics«: Hommel et
al., 2019).
- Die ZEIT-Journalistin Johanna Jürgens hat für einen Text an einem
Seminar für radikale Aufmerksamkeit teilgenommen. Was sie dabei
gelernt hat, erzählt sie hier: Wo war ich gerade? Was wollte ich
noch mal?.
- Der sogenannte d2-Test ist in der Wissenschaft ein Weg, um die
konzentrierte Aufmerksamkeit zu messen. DIE ZEIT hat daran angelehnt
einen eigenen Konzentrationstest entwickelt: Wie schlimm steht es um
Ihr Konzentrationsvermögen?.
- Die Wissenschaftlerin Gloria Mark erzählt im ZEIT-Interview, warum
es nicht allein Smartphones und soziale Medien sind, die unsere
Aufmerksamkeit rauben (und warum alles sowieso etwas komplizierter
ist): Manche macht Facebook checken produktiver.
- Co-Host Rose Tremlett hat in ihrer früheren Kolumne »Frag Rose«
darüber geschrieben, wie man seine Handyzeit reduziert.
- Diese Folge von »Geht da noch was?« gibt spezifische Ratschläge zum
Umgang mit dem Smartphone: So entziehen Sie sich dem Smartphone-Sog.
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Acerca de Geht da noch was?
Alle zwei Wochen widmen sich Rose Tremlett und Lisa Hegemann den kleinen und großen Qualen des Alltags: Wie schaffe ich es, besser aufzuräumen, häufiger laufen zu gehen, stressfreier Geschenke zu kaufen und sinnvolle To-do-Listen zu pflegen? In jeder Folge erzählen sie, wie sie eine dieser Herausforderungen angegangen sind – und welche Tipps von Expertinnen und Experten ihnen wirklich dabei geholfen haben, ihren Alltag ein wenig entspannter zu gestalten.
Rose Tremlett ist Entwicklungsredakteurin der ZEIT und außerdem erste Ansprechpartnerin in der Redaktion für Life-Hacks aller Art.
Lisa Hegemann leitet das Digital-Ressort der ZEIT. Sie weiß (fast) alles über den perfekten Schlaf, scheitert aber täglich an ihrer To-Do-Liste.”
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