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NDR Kultur - Das Gespräch

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    Pierrot Raschdorff: Versuch's mal mit mehr Höflichkeit!

    31/05/2026 | 26 min
    Pierrot Raschdorff, in Ostfriesland aufgewachsener Politikwissenschaftler, Diversity-Experte und Autor, verfolgt die Debatte über unseren Umgang miteinander intensiv und findet: Sie wird nicht konstruktiv genug geführt. Er hat einen Vorschlag, wie wir wieder mehr zueinander kommen können und darüber ein Buch geschrieben: „Die neue Höflichkeit“.

    Was das Neue an seiner Idee von Höflichkeit ist und wie sie in der Praxis aussehen kann, darüber spricht er mit Alexandra Friedrich. Es geht um Leitkultur und die Bedeutung Sozialer Orte, um die Frage, warum wir mal wieder mit der Familie Abendbrot essen und mit Fremden übers Wetter schnacken sollten.
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    Konfessionsfreie fordern: Trennt endlich Staat und Kirche!

    24/05/2026 | 25 min
    In Deutschland fließen von den jährlich über 12 Milliarden € Kirchensteuern gerade einmal zwei Prozent in die caritative oder soziale Arbeit der katholischen oder evangelischen Kirche. Als zweitgrößter Arbeitgeber sind die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland vom geltenden Arbeitsrecht ausgenommen und dürfen geschiedene, homosexuelle oder Menschen anderer Konfessionen als Beschäftigte ablehnen. Der Religionsunterricht ist auch in staatlichen Schulen konfessionsgebunden.
    Und das, obwohl hierzulande mittlerweile weniger als die Hälfte aller Menschen noch Mitglied in einer der beiden christlichen Kirche ist.
    Philipp Möller, Vorsitzender des Zentralrats der Konfessionsfreien, fordert deshalb: Setzt endlich den Artikel 140 des Grundgesetzes um! Trennt Staat und Kirche!
    Im Gespräch mit Jürgen Deppe analysiert Philipp Möller, wie groß der Einfluss von katholischer und evangelischer Kirche bis heute auf den Alltag aller ist und warum das massiv die Demokratie gefährdet.
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    Lara Rüter: Die Dichterin, die auf Affen schaut

    17/05/2026 | 25 min
    Als Kind mochte Lara Rüter Affen nicht besonders. Zu laut, zu unberechenbar, zu stinkig. Heute hat der Geruch im Affenhaus - eine Melange aus Moder, Mist und Moschus - eine beruhigende Wirkung auf sie. "Es macht körperlich etwas mit mir, etwas Schönes", erzählt die Lyrikerin.
    Mit "Affenliebe" hat Lara Rüter bei Hanser einen Text veröffentlicht, der erstaunlich viel zusammenbringt: Es ist eine Geschichte über wilde Tiere und das Menschsein, über eine Abtreibung, den Tod, Trauer, die eigene Herkunft und immer wieder über Scham. Im Gespräch mit Andrea Schwyzer spricht die Mittdreißigerin über die Wirkmacht von Sprache und den befreienden Prozess des Schreibens. Ist das Prosa, Lyrik, Essay? Klassifizieren lässt sich Rüters Text "Affenliebe" nicht. Er wirkt.
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    Machtzentrum Flensburg: Als Nazi-Deutschland von der Förde aus regiert wurde

    10/05/2026 | 25 min
    Himmler, Höß, Speer – tausende hochrangige Funktionäre des Nazi-Regimes flüchteten sich kurz vor Kriegsende vor 81 Jahren ins damals noch unbesetzte Flensburg. Viele tauchten mit Hilfe örtlicher Polizeikräfte unter oder setzten sich über die „Rattenlinie Nord“ ins Ausland ab. Acht von ihnen bildeten vom 2. bis zum 23. Mai ’45 unter der Leitung von Großadmiral Karl Dönitz in der Marineschule Mürwik eine „geschäftsführende Reichsregierung“.
    Die in Flensburg geborene Politikwissenschaftlerin Svenja Falk hat die heute weitgehend unbeachteten drei Wochen von Flensburg minutiös recherchiert und ist dabei auf viele Bekannte gestoßen, die sich in jenen Tagen in Flensburg aufhielten: Siegfried Unseld (später Verleger), Beate Uhse (später Erotik-Unternehmerin), Ian Fleming (später Bond-Erfinder), Wolfgang Neuss (später Kabarettist) u.v.a.
    Was sie dort taten und was in den letzten drei NS-Wochen in Flensburg geschah, rekonstruiert Svenja Falk in ihrem Buch „Die letzten Tage der Diktatur“ – und im Gespräch mit Jürgen Deppe.
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    Heines Harzreise heute - mit Steffen Kopetzky

    03/05/2026 | 25 min
    Eine „Deutschlanderkundung“ sei seine Wanderung durch den Harz gewesen, sagt Steffen Kopetzky im Gespräch mit Ulrich Kühn. Wie seinerzeit Heinrich Heine erkundete er von Göttingen ausgehend „auf Schusters Rappen“ genauso den Brocken wie Clausthal-Zellerfeld, Wernigerode wie Goslar, sah weitere „liebliche“ Orte, erschrak in faustischen Landschaften, stieß auf „harzköpfige“ Typen und hörte von „Animositäten“ zwischen einzelnen Harzstädten. Das seien, so Kopetzkys als Fazit seiner Harzreise, „aber im Großen und Ganzen ganz normale, menschliche Abgründe, die man halt da findet.“ Eine Deutschlanderkundung eben.
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Acerca de NDR Kultur - Das Gespräch
Bei "Das Gespräch" kommen Menschen zu Wort, die Stellung beziehen und Positionen vertreten: kulturell oder gesellschaftlich, kenntnisreich, vielfältig und nicht selten provokant. Mal sind sie prominent und in aller Munde, mal ausgewiesene Experten auf ihrem Gebiet. Gemein ist ihnen allen, dass sie Inspirierendes zu sagen haben zu den Themen unserer Zeit - und oft auch sehr Persönliches. Wir stellen drängende Fragen und rollen nicht einfach den roten Teppich aus.
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