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Literatur Radio Hörbahn

Uwe Kullnick
Literatur Radio Hörbahn
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  • Literatur Radio Hörbahn

    „ZWISCHEN TRAUMA UND VERANTWORTUNG“ RAINER BURGER – in der ev. Stadtakademie München / MVHS

    24/03/2026 | 1 h 9 min
    Die NS-Verfolgung der Sinti und Roma und ihre Auswirkungen bis heute
    (Hördauer: ca. 70 Minuten)

    Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma ist eines der am wenigsten beachteten Kapitel des Holocaust. Rainer Burger beleuchtet die historische Dimension dieser Verfolgung und die lange Nachgeschichte des Schweigens – mit besonderem Blick auf die Geschichte der Münchner Familie Höllenreiner. Im anschließenden Gespräch spricht Herr Burger mit Hugo Höllenreiner, dem Enkel des gleichnamigen Überlebenden, darüber, wie die Geschichte des Großvaters in seiner Familie weiterlebt. Der Abend verbindet historische Einordnung mit persönlichen Einblicken in eine Familiengeschichte, zwischen Trauma und Verantwortung

    RAINER BURGER
    ist Dipl. Sozialpädagoge (FH) und seit über 15 Jahren in der diskriminierungssensiblen Sozialen Arbeit tätig. Er ist Mitgründer von D.A.S. - Diskriminierungssensible, Antiziganismuskritische Soziale Arbeit (e.V.) (i.G.) und arbeitet mit von Antiziganismus betroffenen Communities sowie Fachkräften im sozialen Bereich.

    Moderatorin:
    Dr. Barbara Hepp

    KOOPERATIONSPARTNER
    KOOPERATIONSPARTNER
    ErinnerungsWerkstatt München e.V.

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     Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?

    23/03/2026 | 10 min
    Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?
    (Hördauer 10 Minuten)

    Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht den Lautesten überlassen wird, sondern in den Dienst der Demokratie gestellt wird? In seinem neuen Beitrag für Literatur Radio Hörbahn erzählt Doc U., Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Radio Liberton, warum er genau das versucht: KI‑Musik und Texte zu nutzen, um Menschen für Grundgesetz, Menschenwürde und eine wehrhafte Demokratie zu gewinnen.

    Ausgehend vom Toleranzparadox Karl Poppers und dem weltweiten „Democratic Backsliding“ fragt er, warum die Vernünftigen so oft schweigen, während die Feinde der Freiheit längst laut und organisiert sind – und was ein kleines, aber entschlossenes Demokratie‑Radio wie Radio Liberton dem entgegensetzen kann.

    Ein persönlicher, klarer und streitbarer Essay über Mut, Sprache, politische Lieder – und die Frage, warum wir KI nicht den Falschen überlassen dürfen.

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  • Literatur Radio Hörbahn

    „Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ von Stefanie von Wietersheim (Auszug 1) EJ-EB

    22/03/2026 | 8 min
    „Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ von Stefanie von Wietersheim (Auszug 1) EJ-EB
    Ein. Jahr - ein Buch - Auszug 01 
    Hördauer ca. 09 Minuten

    Literatur Radio Hörbahn stellt „Vergessene Heldinnen“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 10 markanten Beispielen entsteht ein Eindruck von den Frauen, die dieses Buch betrachtet. 
    Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg ein ausführlicher Einblick in die Welt der vergessenen Heldinnen. 

    Es liest die Autorin 
    Auszug 01 

    Wer kennt die erste schwarze Opernsängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“

    Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.

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    Cut und technische Bearbeitung: Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation: Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "DIE ACHT LEBEN DER FRAU MOOK" von MIRINAE LEE – rezensiert von Marius Müller

    20/03/2026 | 8 min
    "Die acht Leben der Frau Mook" von Mirinae Lee  – rezensiert von Marius Müller
    (Hördauer ca. 09 Minuten)

    Nein, ein Leben reicht wirklich nicht, um das Leben dieser Heldin zu beschreiben. In „Die acht Leben der Frau Mook“ zeigt die in Südkorea geborene Autorin Mirinae Lee ein Leben zwischen Nord- und Südkorea, zwischen Spionage und Liebe und präsentiert eine faszinierende Heldin, deren Leben sie in ihrem clever gebauten Roman in den Mittelpunkt rückt.

    Marius Müller mit seinem Literaturblog Buch-Haltung hat uns als Literatur Radio Hörbahn aus seinen Blog-Beiträgen diejenigen auszusuchen und zu vertonen, die uns zu unseren Hörern zu passen scheinen. Herzlichen Dank dafür!
    Wir werden jeden Beitrag zu seiner Seite verlinken, damit man ihn bei Bedarf Nachlesen kann.
     
    Den Volltext dieser Rezension findest Du hier

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  • Literatur Radio Hörbahn

    Monsieur Orient-Express – von Gerhard J. Rekel (Auszug 3.) EJ-EB

    19/03/2026 | 8 min
    Monsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. Rekel
    Auszug 03 
    (Hördauer 09 Minuten)

    Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.
    Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.

    Es liest:Uwe Kullnick

    Auszug 02
    Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?

    Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.
    Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.

    Gerhard J. Rekelwurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt

    Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick

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Generated: 3/24/2026 - 8:02:43 AM