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"Erste große Lüge" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz Teil 12 Eimer überm Kopf
13/08/2026 | 4 min"Erste große Lüge" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz - Teil 12
(Hördauer 5 Minuten)
„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“
Sprecherin Cassiel Metris
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick"Nachklang der Sehnsucht" - Ben Shattuk: Eine Geschichte der Sehnsucht. - Rezension von Florian Birnmeyer - Literaturkritik.de
09/08/2026 | 7 minNachklang der Sehnsucht
Ben Shattuck erzählt in „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von den Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Hördauer 8 Minuten
Ben Shattucks Erzählung Die Geschichte des Klangs ist gerade mit Paul Mescal und Josh O’Connor verfilmt worden und auch in die deutschen Kinos gekommen. Das überrascht kaum. Shattuck ist ein szenischer Erzähler, einer, der Bilder nicht einfach beschreibt, sondern sie wie Einstellungen komponiert. Er schreibt mit einem filmischen Bewusstsein für Ausschnitt, Perspektive und Auslassung. Seine Prosa scheint oft mehr zu wissen, als sie sagt. Sie deutet an, ohne sich im Vagen zu verlieren. …“
Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch
Eine Rezension von Florian Birnmeyer
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Realisation: Uwe Kullnick"Nachklang der Sehnsucht" - Ben Shattuk: Eine Geschichte der Sehnsucht. - Rezension von Florian Birnmeyer - Literaturkritik.de
07/08/2026 | 7 minNachklang der Sehnsucht
Ben Shattuck erzählt in „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von den Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Hördauer 8 Minuten
Ben Shattucks Erzählung Die Geschichte des Klangs ist gerade mit Paul Mescal und Josh O’Connor verfilmt worden und auch in die deutschen Kinos gekommen. Das überrascht kaum. Shattuck ist ein szenischer Erzähler, einer, der Bilder nicht einfach beschreibt, sondern sie wie Einstellungen komponiert. Er schreibt mit einem filmischen Bewusstsein für Ausschnitt, Perspektive und Auslassung. Seine Prosa scheint oft mehr zu wissen, als sie sagt. Sie deutet an, ohne sich im Vagen zu verlieren. …“
Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch
Eine Rezension von Florian Birnmeyer
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Realisation: Uwe Kullnick- Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 8
Hördauer 09 Minuten
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest:
Uland Spahlinger
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick "Ultraviolett Verlag" – Uwe Kullnick spricht mit der Verlegerin Katja Völkel über ihren Verlag - Verlage on Stage
04/08/2026 | 1 h 12 min"Ultraviolett Verlag" – Uwe Kullnick spricht mit der Verlegerin Katja Völkel über ihren Verlag - Verlage on Stage
(Hördauer ca. 73 min)
Die Bücher für das Verlagsprogramm des Ultraviolett Verlags werden ausgewählt, weil wir glauben, dass der Autor etwas wirklich Lesenswertes geschrieben hat. Wir präsentieren dabei viele neue Autoren jenseits der „Star-Meile“ mit ihren Werken, die uns vollends überzeugt haben. Diese Bücher schaffen es oft zu Unrecht nicht auf die Listen der Bestseller-Verlage, weil keine großen Namen oder bekannten Persönlichkeiten dahinterstehen, die dem Verlag von vornherein eine Menge Umsatz garantieren. Doch es wäre schade, diese wirklich guten und zum Teil hervorragenden Werke deswegen ungelesen zu wissen. Wir sind angetreten, diese Perlen zu entdecken und Ihnen, liebe Leser, vor die Füße zu legen.
Unser Motto ist deshalb: Alle Bücher des Ultraviolett Verlags sind kleine Entdeckungen!
Es ist uns sehr wichtig, eine faire Verlegerpolitik gegenüber unseren Autoren und unseren Lesern zu betreiben. Wenn wir uns entscheiden, einen Titel zu veröffentlichen, dann tun wir das aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln. Eventuell nehmen wir das Verfahren der Subskriptionsbestellungen zur Hilfe, um einen Teil der Druckkosten vorab zusammenzutragen. Wir verlangen von unseren Autoren keine finanzielle Beteiligung an der Buchproduktion.
Als junger Verlag bedeutet das für unser Programm, dass wir uns aus wirtschaftlicher Sicht in den ersten Jahren auf eine Handvoll Titel pro Jahr beschränken müssen. Wir müssen wahrscheinlich trotzdem viele gute Manuskripte – zugunsten der ausgesuchten sehr guten – ablehnen oder auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten. Der Grund ist einfach: Nur durch ein konsequentes eigenes Lektorat erreichen wir, dass unsere Bücher durchweg halten können, was wir Ihnen vorab vesprochen haben – eine lesenswerte Sammlung von literarischen Entdeckungen zu sein.
Idee, Moderation und Realisation Uwe Kullnick
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