"Du wirst vermutlich überrascht davon sein, wie sehr ich Blade (1998) mag …"
So oder so ähnlich sprach mein Gast Franz, als wir uns erstmals zum ersten Kinofilm über den Marvel-Blutsauger austauschten. Dem gegenüber stand meine Nervosität, wieder über ein Werk von Stephen Norrington sprechen zu müssen, der sich mit Death Machine (1994) und Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen (2003) nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte. Aber hätte ich Franz mal mehr vertraut, denn Wesley, Kris und Stephen sind wirklich ganz famos, und auch die Action und Effekte sind (überwiegend!) in Würde gealtert. Und dass wir N'Bushe Wrights Namen kaum über die Lippen kriegen, soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie sowas wie der heimliche MVP des Streifens ist. Bämm!