
Fiat Barchetta
01/1/2026 | 27 min
Fiat Barchetta by ClassicPodCars

Folge 170 - Chevrolet Blazer K5 (1973-1991)
18/12/2025 | 37 min
Der Chevrolet Blazer K5- Viel Platz, starker Auftritt Als Chevrolet den Blazer auf den Markt brachte, hatte das Unternehmen vor allem die Konkurrenzfahrzeuge Ford Bronco und International Scout im Blick. Der Erfolg dieser Off-Roader zeigte, dass hier ein neues Marktsegment heranwuchs, das die uramerikanische Sehnsucht nach Freiheit bediente: grenzenloser Fahrspaß, auch jenseits asphaltierter Straßen. Ikonisch war dann die zweite Generation des K5. Ein kompakter, Offroad-tauglicher SUV mit großzügigem Innenraum und abnehmbaren hinterem Dachteil. Auch die Motoren waren recht potent, mit Ausnahme des 4,1 bzw. 4,8 Liter großen Sechszylinders, der allgemein als zu schwach bewertet wurde. Die solide, unkaputtbare Technik war nichts für von Ingenieurskunst verwöhnte Automobil-Connaisseure, allerdings erforderte sie auch nicht sonderlich viel Pflege- und Wartungsaufwand. Das große Problem des Blazers ist hingegen der Rost. Überraschenderweise sind die Exemplare, die für das Militär gefertigt wurden, davon weniger betroffen. Allerdings sind sie in der Ausstattung in aller Regel nicht unbedingt luxuriös. Der Blazer taugt als Alltagsoldtimer, wenn man denn den Platz hat, das doch sehr große Auto unterzustellen. Ron und Frederic sind sich mal wieder einig: der Chevrolet Blazer K5 ist toll. Während Frederic allerdings zur zivilen Variante in einer Zweifarbenlackierung mit 5,7 Liter-V8 und Cheyenne-Ausstattung tendiert, ist Ron weniger wählerisch. Er würde auch die rustikale Militärvariante mit dem 6,2 Liter großen Diesel nehmen, wenn auch nicht in Flecktarn. Was das alles mit Sheriffs, Lowridern und anfälligen Heckscheiben zu tun hat – das alles erfahrt ihr in diesem Podcast.

Folge 169 - BMW Z3 (1995-2002)
03/12/2025 | 27 min
Der BMW Z3 – Ein Bajuware aus Amerika Der BMW Z3 ist Bayerns Beitrag zum neuen Roadsterfieber der 90er Jahre. Ausgelöst durch den Erfolg des MX-5 von Mazda steuern alle namhaften Hersteller einen Roadster zum neuerwachten Markt der offenen Sport-Flitzer bei: Mercedes den SLK, Porsche den Boxster, Fiat die Barchetta, MG den MGF und BMW eben den Z3. Ab 1995 auf dem Markt ,gab es ihn zunächst nur als Vierzylinder mit 115 PS oder 140 PS. Bemängelt wurde oft, dass es sich beim Z3 um alten Wein in neuen Schläuchen handelte. Nicht umsonst war der Werkscode E36/7, denn der Z3 wurde auf der Plattform des E36 Compact aufgebaut. Auch andere Teile aus dem BMW Serien-Regal finden sich im Z3 wieder. Gänzlich ist die Fertigungsstätte. Der Z3 war der erste BMW, der in den USA gebaut wurde. 60% der Teile kamen aus Nordamerika. Die Fertigung in den South Carolina war ein Coup, denn dadurch konnte der Z3 auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt günstiger angeboten werden als die Konkurrenz. Auch deshalb wurde er zu einem unerwarteten Verkaufsschlager. Bis zum Bauzeitende 2002 wurden rund 200.000 Roadster und fast 20.000 Coupés verkauft. Aus heutiger Sicht ist der Z3 der ideale Einsteiger-Oldtimer: Großserientechnik, hohe Zuverlässigkeit, noch relativ günstig und mit hohem Wertzuwachs-Potential. Auch Ron und Frederic sind vom Z3 begeistert. Beide tendieren allerdings zum Coupé. Während Frederic allerdings bereits mit dem Dreiliter-Sechszylinder zufrieden wäre, müsste es für Ron schon das M-Coupé mit 321 PS sein. Was das alles mit 007, Brad Pitt und Rostvorsorge zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.

Folge 168 - VW Scirocco II (1981-1992)
06/11/2025 | 31 min
Der VW Scirocco 2 – Das aufregend vernünftige Sportcoupé Als VW 1981 den Scirocco 2 präsentierte, war es fast schon frech von einer neuen Entwicklung zu sprechen. Schließlich war einzig und allein die Karosserie neu, die Plattform entsprach dem Vorgänger und war im Grunde genommen der Golf 1. Zwar kamen im Zuge der langen Bauzeit bis 1992 irgendwann auch die neueren Motoren aus dem Golf 2 zum Einsatz, insgesamt aber war das Technik-Konzept veraltet. Für den Scirocco 2 hat die Entwicklungsabteilung eine Reihe von Forderungen in das Lastenheft geschrieben: vor allem die Kopffreiheit sollte größer werden, genauso wie der Kofferraum. Und das Auto sollte einen besseren cw-Wert haben, schließlich würde der Scirocco 2 schwerer werden als sein Vorgänger. Ziel war es 25% mehr Autos als vom erfolgreichen Vorgänger zu verkaufen. Dieses Ziel wurde verfehlt, sogar das Gegenteil war der Fall, am Ende verkaufte VW rund 25% weniger Autos. Grund waren vor allem die nicht mehr ganz zeitgemäße Technik und der relativ hohe Preis. Daran änderten auch die zahllosen Sondermodelle und die später stärkeren Motorisierungen bis hoch zum 139 PS starken Aggregat des Golf2 GTI 16V nichts. Genau die Motorisierung wäre Frederics Wahl. Ron würde sich schon mit der 110 PS-Variante zufrieden geben. Einzig der aufgesetzte Heckspoiler stört Ron ein wenig, der den Scirocco 2 aber ansonsten sehr schön findet. Was das alles mit Tennis, rissigen Armaturenbrettern und dem Maserati Biturbo zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.

Folge 167 - Mercedes /8, W114/115 (1968-1976)
23/10/2025 | 33 min
Der Mercedes /8 – Der letzte Benz mit senkrechten Scheinwerfern Der /8 hatte gleich zwei werksinterne Bezeichnungen: Coupé und Sechszylinder waren die Baureihe W114, die Diesel, Vier- und Fünfzylinder wurden als Baureihe W115 bezeichnet. Hintergrund war die Überlegung, für die großen Motoren eine längere Fahrzeugfront zu bauen. Als dann im Zuge der Entwicklung klar wurde, dass die Sechszylinder auch in die bereits gezeichnete Karosserie passen, wurden werksintern die entsprechenden Kennungen bereits verwendet. An Bürokratieabbau dachte damals noch niemand und so blieb es bei den beiden Werkscodes. Der W114/115 war der erste Mercedes, der die Millionenmarke knackte: rund 1,9 Millionen Fahrzeuge wurden ab 1967 produziert. Da es sich bei den ersten rund 3.000 Fahrzeugen um Vorserien-Fahrzeuge handelte und der /8 eigentlich erst ab 1968 verkauft wurde, spricht man bei den frühen Modellen von der Serie 0,5. Technisch ist der Mercedes eine konsequente Weiterentwicklung seines Vorgängers. Insbesondere das Fahrwerk profitiert von der Modernisierung. Serienübergreifend hat der W114/115 jetzt an allen vier Rädern Scheibenbremsen und statt einer Eingelenk-Pendelachse hinten nun eine Schräglenkerachse, welche das Fahrverhalten des immerhin rund 1,5 Tonnen schweren PKW deutlich verbessert. Auch die markenprägende Feststell-Bremse über ein Fußpedal feiert seine Premier im /8. Außerdem beginnt mit dem W114/115 die Ära der überbordenden Mercedes-Sonderausstattungslisten: Kostete ein Modell in absoluter Grundausstattung rund 13.000 DM war man bei einem vollausgestatteten Exemplar schnell bei mehr als 40.000 DM. Ron und Frederic mögen den Mercedes gerne. Während Fredo auf ein Coupé schielt ist Ron doch eher bei der Limousine oder einem der seltenen Crayford-Kombis. Einig sind sich die beiden nur, dass es ein 2,8 Liter-Sechszylinder-Motor sein sollte. Was das alles mit linken Zecken, Schmiernippeln und Syrien zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.



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